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Meal-prep im Februar

Anfang dieses Monats startete ich in mein Praktikum um die letzte Etappe meines Studiums in Angriff zu nehmen und meine Bachelor-Arbeit zu schreiben - Große Freude!

Das bedeutet aber auch, dass sich mein Alltag im Vergleich zu meinem Studium ändert – Wesentlich ändert. Konfrontiert vor allem mit einem geregelten Tagesablauf – mit frühen Aufstehen und in kurzer Zeit fertig sein für den Tag. Die Zeit ist knapper und dennoch will man seine gesunden Gewohnheiten und Rituale nicht vernachlässigen - The struggle is real.

Meine Einstellung dazu: Alles möglich, wenn man nur will!

Und ich will mich von dem Wechsel vor allem nicht überrollen lassen – damit auch meine Freude an den gesunden Gewohnheiten und dem Praktikum nicht nach lässt- sondern mich an diesen Wechsel langsam anpassen und in einen neuen Rhythmus finden.

Besonders wichtig ist mir eine gesunde und ausgewogene Ernährung! Deshalb steht es bei mir auf der Liste mit den Sachen die ich beibehalten und weiter ausbauen möchte – Ganz OBEN.




Natürlich kann man auch in der Kantine gesund essen - keine Frage!
Und ich bin froh über diese Möglichkeit. Mal ein Salat mit Hänchen oder auch eine Gemüsesuppe sind tolle Alternativen. Gibt oft genug Tage an denen ich nicht dazu komme mir etwas vorzubereiten und möchte mich auch nicht stressen, dass das unbedingt sein muss. Wenn es mal nicht passt ist auch ok. Stellt euch das mal vor? So gar kein Mittagessen bei der Arbeit aufgrund fehlender Kantine – Undenkbar. Ich würde verhungern. In die Tischkante beißen. Meine Laune vermiesen. Die noch übrigen und geschenkten Bonbons in der Tasche zusammen kramen und essen. Die armen Kollegen – das Szenario lassen wir jetzt besser mal so für sich stehen.

Dennoch möchte ich so oft wie möglich mein Essen selbst mitbringen – Es schmeckt in der Kantine nicht so frisch und gut wie selbstgemacht. Ist ja auch klar bei den Massen - Das muss man erstmal hinkriegen in einer Kantine. Zudem kann ich viel besser darauf eingehen worauf ich Lust habe, was mir guttut und auch saisonales Gemüse und Obst mit einbeziehen.


Für den Monat Februar habe ich Süßkartoffel-Tofu-Wraps entdeckt – Super lecker!
Wraps gehen immer – eingerollte Leckereien die man wild kombinieren kann sind einfach genial. Und auch so leicht zum Mitnehmen, es ist noch nicht mal eine Mikrowelle von Nöten.


Eingerollt – eingepackt – ausgepackt – reingebissen – aufgegessen!
Geht´s einfacher? Wer hat dafür noch mal keine Zeit?

Noch ein Tipp von mir an die „Ich-aber-habe-wirklich-keine-Zeit-für-meal-prep-Leute“: Zu Abendessen muss jeder – warum also nicht schon zum Abendbrot die Wraps in größerer Menge machen und dann einfach zwei für den nächsten Tag einpacken?


Wraps mit Süßkartoffel, Tofu, Feta, Avocado und Spinat
Rezept für 4 Portionen

2 mittelgroße Süßkartoffel
1 rote Zwiebel
200 g Feta
1 Avocado
1 EL Limettensaft
1 TL Paprika- oder Chilipulver
1 TL Salz
3 EL Olivenöl
4 Tortilla-Wraps
8 EL Hummus
Etwas frischen Spinat


Den Ofen schon mal auf 200 °C Umluft vorheizen.
Die Süßkartoffel und die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Den Feta ebenfalls würfeln. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen, das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslösen und in Würfel schneiden. Mit 1/2 EL Limettensaft beträufeln.
In einer Schüssel die Süßkartoffelwürfel, die Zwiebel und den Feta mit dem Paprika- oder Chilipulver, dem Salz und dem Olivenöl miteinander vermengen und die Mischung auf einem mit Backpapier auslegten Backblech verteilen. Für 20 Minuten backen. Die Mischung auf eine Hälfte des Backblechs schieben, die Tortilla-Wraps auf die andere Hälfte legen und für weitere 3 min. im Ofen lassen.
Die warmen Wraps mit dem Hummus bestreichen. Den frischen Spinat mittig als Streifen auf die Wraps legen und die Süßkartoffel-Feta-Mischung darauf verteilen. Die Avocado dazugeben und den restlichen Limettensaft über die Füllung träufeln.
Die Enden des Wraps einschlagen und ihn der Länge nach straff aufrollen. In zwei Hälften schneiden und direkt lauwarm oder später gekühlt servieren.

Fertig!

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